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Saturday, 31. december 2011 6 31 /12 /Dez. /2011 11:35

Heute Morgen war das Tal weiß überstäubt. Der Schnee verdeckt das traurig-Graue. So soll es sein am letzten Tag des Jahres: Das Traurige und Graue des Alten überdecken lassen von der weißen Jungfräulichkeit des Neuen Jahres. Neugierig bin ich, was es bringt. 

Ich wünsche Euch da draußen ein volles, pralles Leben, viel Liebe, Rückzugmöglichkeiten und guten Wein (Sekt, Schnaps, was auch immer). Ich stoße auf Euch an! Salut.

Sylvesterschnee

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Wednesday, 28. december 2011 3 28 /12 /Dez. /2011 11:54

Wunderschöne Weihnachten hatten wir mit der großen Familie. Obwohl nicht alle kommen konnten. Frank samt Familie lebt ja in Peru, da ist eine Reise ein wenig weit und teuer, Carina wartet auf ihr neues Baby, blieb in Franken mit ihrem Udo und der süßen June Elea zusammen.

Richtig schöner Trubel war, wir haben nett gefeiert, gut gegessen, uns friedlich unterhalten (obwohl es im Vorfeld einen Streit gab ob denn Pute oder Gans das richtige Festtagstier wäre. Es gab beides. Drei Tage lang). Wir schaffen es immer wieder, uns zu mögen und das ist schön. Wohlig warm ist´s in unserer Familie.

Es ist schön, zu schenken! Wir Erwachsenen begnügen uns mit klitzekleinen Kleinigkeiten (den Rest spenden wir), die Kinder haben sich nicht lumpen lassen und kräftig geschenkt. Ach wie herrlich ist Auspacken!

Weihnachten ist bei uns doppelt und dreifach mit Feierlichkeiten belegt. Am 24. hat Jörg zusammen mit dem Christkind Geburtstag, am 26. Lukas, am 27. Tati (sie ist leider nicht anwesend, da in Peru lebend) und am 28. ist Mario dran. Wir kommen ergo nicht aus der Übung mit der Feierei.

Hier ein paar Bilder: Weihnachten 2011

Weihnachten-2011---65.jpg

 

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Saturday, 24. december 2011 6 24 /12 /Dez. /2011 13:33

An alle meine Freunde von dieser Stelle einen herzlichen Weihnachtsgruß. Friede, Freude, Eierkuchen sei euch beschert, nebst all den vielen Geschenken eurer Lieben. Eierkuchen muss nicht, kann auch Spekulatius oder Lebkuchen sein. Freude wünsche ich, denn sie macht das Leben besonders lebenswert. Und Friede können wir, denke ich, nicht hoch genug einschätzen.

Weihnachtsgru-.jpg

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Thursday, 22. december 2011 4 22 /12 /Dez. /2011 10:15

Weihnachtswetter-mal-anders---1.jpg

Weihnachtswetter mal anders - 2

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Wednesday, 21. december 2011 3 21 /12 /Dez. /2011 10:26

R: Runter vom Bürgersteig
Am 2. Tag sind wir den Bürgersteig entlang am Gouverneurspalast vorbei gegangen. Nicht lange, die Bewachung mit ihren Schnellfeuergewehren hat uns umgehend auf die Straße verwiesen. Niemand darf den Bürgersteig um den Palast herum benutzen. Er könnte ja ein Volksfeind sein.Einheit-Arbeit-Wachsamkeit.jpg „Einheit, Arbeit und Wachsamkeit“  steht noch immer auf der Frelimo – Mauer mit den Präsidentenköpfen. Während des Krieges gegen die Portugiesen und die Rebellen der Renamo war das sicher gerechtfertigt. Jetzt meint es wohl eher Wachsamkeit gegenüber dem Machtverlust. Die Partei hat für einige hohe Amtsträger Reichtum und Wohlleben gebracht. Ach was für ein Schrott.
M: zuerst hat die Frelimo den „Sozialismus“ eingeführt, die Reichtümer verstaatlicht. Als die Weltbank Bedingungen stellte, haben sie wieder privatisiert. Jetzt sind einige der Machtträger und Konsorten sehr reich.
Frelimo war für mich ein Synonym für Freiheit in Afrika. Jetzt leidet das Land an Korruption und Vetternwirtschaft. Die Padres berichten, dass jeder, der ein Zipfelchen Macht hat, die Anderen darunter leiden und sie warten lässt. Und Geld damit macht.

R: Guten Morgen Papa
Alle Vorplätze mitsamt den Straßen, auch wenn sie aus Sand sind, werden peinlich sauber gefegt. Das scheint eine afrikanische tägliche Arbeit der Frauen und Kinder zu sein. Wir haben es schon in Tansania auf dem Land gesehen.
Ich grüße wie in meinem Dorf nach links und rechts. Die Menschen sind nett und es könnte sein, dass einer mich kennt oder weiß, dass ich zum Bischof gehöre. Die Frauen auf dem Feld rufen auf Kisuaheli Karibu Mbwana, Willkommen Herr, eine Frau wünscht mir einen Guten Tag mit Buen Dia Papa. Jaja. Vergesse immer, dass ich schon 64 werde.

Tropenregen.jpgR: Tropenregen
Es regnet was es regnen kann. Wie aus Eimern schüttet es vom Himmel. Wer jetzt eine Zisterne hat, kriegt Wasser die Fülle. Der ausgetrocknete Boden kann das viele Wasser kaum aufnehmen. Die halbe Nacht durch strömt der Regen gleichmäßig vom Himmel und tränkt die trockene Erde. Die Erde freut sich. Dann aber ist es wieder heiß. Ich höre, die richtige Regenzeit fängt erst im März an.

M: Unsere Duschen tröpfeln vor sich hin. Natürlich gibt es kein warmes Wasser. Es gibt kleine Durchlauferhitzer am Duschkopf, aber die sind nicht angeschlossen. So ein dünnes kaltes Rinnsal zum Haare Waschen ist unangenehm und dauert..



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