Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Donaudelta

28. Mai 2014 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Donaudelta&Rum

Donaudelta

Natürlich waren die Römer da (29 v. Chr. - 395 n. Chr.), und vor ihnen die Griechen (ab 7. Jhdt. v Chr), davor die Thraker und nach den Griechen die Kelten. Dann, wie gesagt, die Römer. Ab 395, nach der Teilung des Römischen Reiches gehörte das Delta zum Byzantinischen Reich, dem Oströmischen. Bis ins 13. Jahrhundert stand die Region abwechselnd unter byzantinischer und bulgarischer Herrschaft.

Ab dem 15. Jahrhundert war das Donaudelta Teil des Osmanischen Reichs. Turksprachige Völker wurden bereits im 13. Jahrhundert in der Region ansässig.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wanderten Armenier in die Gegend ein. Ab dieser Zeit lebten hier auch Roma. Griechen und Juden lebten hauptsächlich ab dem 17. Jahrhundert im urbanen Umfeld der Region. Weitere Volksgruppen siedelten (Lippowaner aus dem Raum Moskau, Söldnerkosaken vom Don, Kolonisten aus den Süddeutschen Raum, Bessarabier und Ukrainer) - ein buntes Völkchen mit immerwährenden Konflikten.

Bis ins 19. Jhdt. dominierten die Osmanen. Russland und Österreich wurden ab dem 18. Jhdt. stärker und drängten die Osmanen zurück. Ab 1878, nach der Niederlage der Türken im Russisch-Osmanischen Krieg, war das Delta Grenze zwischen Russland und dem neu erstandenen Rumänischen Reich (1861 Union der Fürstentümer Walachei und Moldavien - Transsylvanien (=Siebenbürgen) und andere Gebiete kamen 1919 bei den Friedensverhandlungen in Versailles dazu. Das Ganze wurde nach dem Ende von WK II wieder revidiert, weil Rumänien als faschistische Militärdiktatur auf Hitlers Seite gekämpft hatte. So ist u.a. Moldavien entstanden).

Das Delta samt Umgebung war reiches Land und immerfort umkämpft.

Donaudelta
Donaudelta

Diesen Post teilen

Repost 0

Kommentiere diesen Post