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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Splitter Montag 10.11.14: von Leoparden bis Cannabis

11. November 2014 , Geschrieben von REinloft Veröffentlicht in #Meine Welten heute

Panthera pardus close up.jpg
Panthera pardus close up“ von tropicaLiving - http://www.flickr.com/photos/tropicaliving/3672347622/. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

"Sie sah den Leoparden. Er war aus dem Busch gekommen....Wie ein antikes Bildwerk stand er auf einem Felsrücken am Wasser. ...Der Leopard stand da, die Beine eng nebeneinander, die schmalen Schultern leicht geduckt, als setze er zum Sprung an, der niemals enden würde...Er streckte seinen Körper-eine kräftige dehnende Bewegung, die am Hals begann und sich über Schultern und Flanken bis zu den muskulösen Schenkeln fortsetzte." (R. Zsollnay Leopardenjagt)

Ich hab mal einen gesehen. In der Serengeti. Er lag auf einem Koppje, jenen flachen Felsen, die unvermittelt aus der Ebene ragen. Er lag oben auf und sonnte sich. M sagt, es war ein Jaguar Weibchen. Na ja, schön geschmeidig sah das Tier auch aus.

Uruguay hat Marihuana legalisiert. Die neue Politik verschiebt den Fokus im Umgang mit Drogen von Strafverfolgung und Repression auf Gesundheit, Bildung und Schadensminimierung. Besonders in Lateinamerika ist die Drogenmafia ein großen Problem. Und weltweit ist der Drogenhandel eines der lukrativsten Geschäfte mit einem Umsatz von 100en von Milliarden Dollar. Drogenschwarzgeld penetriert legale Investitionen, macht sich überall breit. Das Geschäft wird mit härtesten Verbrechen verteidigt.


Dem ist nach meiner Meinung nur mit Legalisierung der "weichen" Droge Marihuana bei zu kommen. Ich verstehe sowieso nicht, warum Zigaretten und Alkohol mit mehr als 200 Toten pro Tag (allein in D) erlaubt und Gras verboten ist. Bei den Hippies waren die Bürger sauer, dass die auf der Wiese lagen und sich im Cannabisdunst der Leistungsgesellschaft verweigerten. Ich weiß, alle Drogen sind schädlich. Essen ist auch schädlich, wenn man zu viel konsumiert. Mehr Spaß mit Maß ist meine Devise.

Montagsblues ist nicht zu verachten, verführt zu Hängemattengebrauch mit Musik und lesen. So was, Handy samt Tasche verloren. Lag einsam und verlassen auf der Wiese und jammerte vor sich hin.

Ungewohnte Gefühle überfielen mich. Licht und Luft fehlten. Und ich ging hinaus, spazieren. ICH!

Drei neue GästInnen aus Afrika sind angekommen. Bei REWE sind sie ausgeflippt. Kann ich verstehen. Lange Reihen aller denkbaren Waren machen auch mich schwindlig. Noch mehr verführen sie des Reichtums ungewohnte. Des Reichtums gewohnte auch.

 

 

 

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