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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Benicàssim: Gedanken auf dem Camping

7. Februar 2016 , Geschrieben von REinloft Veröffentlicht in #Meine Welten heute

Benicàssim: Gedanken auf dem Camping

Süden, Wärme, Zigarren. Mit Sternen über und Cognac (spanisch) samt Espresso in mir und gut eingemummelt lässt sich auch hier des Nachts vor dem WoMo rauchen. Gedankencocktail.
Warum lieben wir das Meer? „Dem Raum und der Zeit trotzend ist das Meer den flüchtigen Generationen der Menschen, die an eine begrenzten Raum gebunden sind, durch seine Dauerhaftigkeit und seine unendliche Weite überlegen. Der Beständigkeit des Kontinents setzt es seine sprunghaften Launen entgegen, die menschliche Betriebsamkeit erwidert es mit strengem Schweigen.“ (Zitiert nach du Jourdin, gefunden bei Hosefd: Heine). Ja, ja, des sin so Gedanke.

Leben auf dem Camping ist geerdet. Ein Kommen und Gehen. Wandern von und zum Badehaus, Abwaschhaus, Waschhaus, Einkaufshaus, Hundescheißwiesenhaus und manche gehen zum Lidl obwohl es weiter ist als Mercadona, mit seiner herrlichen Auswahl an nationalem Seegetier, Fleisch und Früchten. Ab und an überkommen mich Fantasien vom Tod wenn Leute sich und den Wagen fertig machen und traurig abfahren auf Nimmerwiedersehen.

Leben auf dem Camping ist genügsamer, nicht angetan, aus dem Vollen zu schöpfen. Einiges ist neu zu lernen. Wir haben 2 Flaschen Gas, mit dem nicht nur gekocht, auch geheizt werden kann. Doch Spanien ist zwar in der EU, ihre Gasflaschen sind es nicht. Sie sind inkompatibel zu deutschen Anschlüssen. Ergo sehen wir zu, mit dem Gas nur zu kochen damit es bis zur Rückfahrt reicht. Und zu heizen mit Strom. Unser Öfchen hat 600 Watt, sonst haut es die Sicherung raus. Und wenn es nachts kalt wird, ächzt dies vor sich hin und lässt und frieren. Dafür haben wir die Decke und uns.

Wer Wasser mit 10 Ltr-Eimern nachfüllen muss, spart. Abwasser muss ebenso entsorgt werden. Zwar könnten wir warten, bis der Tank voll ist, doch dann stinkts.

Mal wieder Fahrrad gefahren. Vor Angst mach ich mir die Hosen voll. Hat auch seine Vorteile bei Verstopfung.

Benicàssim: Gedanken auf dem Camping

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