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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Integration von Migranten ist überall auf der Welt gelungen, warum soll das bei uns nicht gelingen?

18. Februar 2016 , Geschrieben von REinloft Veröffentlicht in #Unsere Welten - unsere Probleme

Integration kann schön sein
Integration kann schön sein

Donnerstag, den 18. Februar 2016
Freund B hat ein Rundbrief der Besorgnis geschrieben mit 2 Anlagen. Eine ist ein Interview aus der „Welt“ in dem eine Muslima behauptet, muslimische Männer könnten ihre dominantes Gebaren gegenüber Männern nie ablegen, in einem anderen Artikel äußert ein kirchlicher Beauftragter für Nachbarschaftshilfe seine Besorgnis vor muslimischen Parallelgesellschaften mit Scharia Gerichten und einer Koran-Auslegung über dem Grundgesetz.

Meine Antwort:
Sei gegrüßt, lieber B!

Freilich sind diese Themen besorgniserregend, wenn sie per se als dominante in der muslimischen Gesellschaft angesehen werden. Ich mag das auch nicht, wenn sich diese „arrogante Typen“ (so denke ich dann) weigern, Marianne die Hand zu geben. Das kennen wir schon aus Afrika.

Eine Parallelgesellschaft ist bei Einwanderung erst mal nicht zu verhindern. Das sagen uns alle Erfahrungen der Migration. Als die Deutschen nach Amerika auswanderten, haben sie über Generationen Parallelgesellschaften gebildet. Deutsche in Brasilien glucken noch immer zusammen. Doch beide genannte Gruppen sind heute in diese Gesellschaften integriert, haben höchstens einige Traditionen erhalten. So ist es überall. Es dauert. Und funktioniert, wenn die Einwanderer eine Chance kriegen.

Von der Behandlung ultrareligiösen Gruppen in den USA wie Mennoniten, Hutterer, Amischen können wir lernen. Es sind tolerierte Minderheiten. Und so ist es bei den Muslimen auch, exakt wie bei den Christen, Juden und anderen Religionen: nur ein kleiner Teil ist sehr religiös. Der größere Teil läuft mit. Wir haben doch bereits zwischen 2 und 4,5 Millionen Muslime in Deutschland! Fällt die Mehrheit auf?

Ich plädiere somit für Toleranz und langem Atem. Und lernen aus anderen Erfahrungen. Und natürlich (wieso muss ich das betonen?) ist unser Grundgesetz oberste Instanz! Und wenn jemand gegen Gesetze verstößt, haben wir genügend Mittel, unser Grundgesetz durchzusetzen.

So, lieber Bernd, das ist meine Meinung. Und noch eins dazu, was mir beim Artikel Deines Kollegen durchschimmert: Nein, ich habe kein Verständnis für die Ängste der „besorgten" Mitbürger.

Beste Grüße

Nachtrag: Ich stimme diesen 10 Thesen zur Flüchtlingsfrage voll zu!
<a data-cke-saved-href="http://Donnerstag, den 18. Februar 2016 Freund B hat ein Rundbrief der Besorgnis geschrieben mit 2 Anlagen. Eine ist ein Interview aus der „Welt“ in dem eine Muslima behauptet, muslimische Männer könnten ihre dominantes Gebaren gegenüber Männern nie ablegen, in einem anderen Artikel äußert ein kirchlicher Beauftragter für Nachbarschaftshilfe seine Besorgnis vor muslimischen Parallelgesellschaften mit Scharia Gerichten und einer Koran-Auslegung über dem Grundgesetz. Meine Antwort: Sei gegrüßt, lieber B! Freilich sind diese Themen besorgniserregend, wenn sie per se als dominante in der muslimischen Gesellschaft angesehen werden. Ich mag das auch nicht, wenn sich diese „arrogante Typen“ (so denke ich dann) weigern, Marianne die Hand zu geben. Das kennen wir schon aus Afrika. Eine Parallelgesellschaft ist bei Einwanderung erst mal nicht zu verhindern. Das sagen uns alle Erfahrungen der Migration. Als die Deutschen nach Amerika auswanderten, haben sie über Generationen Parallelgesellschaften gebildet. Deutsche in Brasilien glucken noch immer zusammen. Doch beide genannte Gruppen sind heute in diese Gesellschaften integriert, haben höchstens einige Traditionen erhalten. So ist es überall. Es dauert. Und funktioniert, wenn die Einwanderer eine Chance kriegen. Von der Behandlung ultrareligiösen Gruppen in den USA wie Mennoniten, Hutterer, Amischen können wir lernen. Es sind tolerierte Minderheiten. Und so ist es bei den Muslimen auch, exakt wie bei den Christen, Juden und anderen Religionen: nur ein kleiner Teil ist sehr religiös. Der größere Teil läuft mit. Wir haben doch bereits zwischen 2 und 4,5 Millionen Muslime in Deutschland! Fällt die Mehrheit auf? Ich plädiere somit für Toleranz und langem Atem. Und lernen aus anderen Erfahrungen. Und natürlich (wieso muss ich das betonen?) ist unser Grundgesetz oberste Instanz! Und wenn jemand gegen Gesetze verstößt, haben wir genügend Mittel, unser Grundgesetz durchzusetzen. So, lieber Bernd, das ist meine Meinung. Und noch eins dazu, was mir beim Artikel Deines Kollegen durchschimmert: Nein, ich habe kein Verständnis für die Ängste der „besorgten" href="http://Donnerstag, den 18. Februar 2016 Freund B hat ein Rundbrief der Besorgnis geschrieben mit 2 Anlagen. Eine ist ein Interview aus der „Welt“ in dem eine Muslima behauptet, muslimische Männer könnten ihre dominantes Gebaren gegenüber Männern nie ablegen, in einem anderen Artikel äußert ein kirchlicher Beauftragter für Nachbarschaftshilfe seine Besorgnis vor muslimischen Parallelgesellschaften mit Scharia Gerichten und einer Koran-Auslegung über dem Grundgesetz. Meine Antwort: Sei gegrüßt, lieber B! Freilich sind diese Themen besorgniserregend, wenn sie per se als dominante in der muslimischen Gesellschaft angesehen werden. Ich mag das auch nicht, wenn sich diese „arrogante Typen“ (so denke ich dann) weigern, Marianne die Hand zu geben. Das kennen wir schon aus Afrika. Eine Parallelgesellschaft ist bei Einwanderung erst mal nicht zu verhindern. Das sagen uns alle Erfahrungen der Migration. Als die Deutschen nach Amerika auswanderten, haben sie über Generationen Parallelgesellschaften gebildet. Deutsche in Brasilien glucken noch immer zusammen. Doch beide genannte Gruppen sind heute in diese Gesellschaften integriert, haben höchstens einige Traditionen erhalten. So ist es überall. Es dauert. Und funktioniert, wenn die Einwanderer eine Chance kriegen. Von der Behandlung ultrareligiösen Gruppen in den USA wie Mennoniten, Hutterer, Amischen können wir lernen. Es sind tolerierte Minderheiten. Und so ist es bei den Muslimen auch, exakt wie bei den Christen, Juden und anderen Religionen: nur ein kleiner Teil ist sehr religiös. Der größere Teil läuft mit. Wir haben doch bereits zwischen 2 und 4,5 Millionen Muslime in Deutschland! Fällt die Mehrheit auf? Ich plädiere somit für Toleranz und langem Atem. Und lernen aus anderen Erfahrungen. Und natürlich (wieso muss ich das betonen?) ist unser Grundgesetz oberste Instanz! Und wenn jemand gegen Gesetze verstößt, haben wir genügend Mittel, unser Grundgesetz durchzusetzen. So, lieber Bernd, das ist meine Meinung. Und noch eins dazu, was mir beim Artikel Deines Kollegen durchschimmert: Nein, ich habe kein Verständnis für die Ängste der „besorgten" mitbürger.="" beste="" grüße="" nachtrag:="" ich="" stimme="" diesen="" 10="" thesen="" zur="" flüchtlingsfrage="" voll="" zu!="" https:="" www.freitag.de="" autoren="" hhamade="" 10-thesen-zur-haltung-in-der-fluechtlingsfrage"="" data-popup="true">https://www.freitag.de/autoren/hhamade/10-thesen-zur-haltung-in-der-fluechtlingsfrage

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