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Tuesday, 6. december 2011 2 06 /12 /Dez. /2011 12:08

Wo ist das Management?
Der Fisch stinkt vom Kopf heißt es. Unser Mann stinkt nicht, aber diese volkstümliche Erkenntnis zeichnet drastisch die Verwaltungsorganisation. Er will (oder muss er?) alles selber machen und Management by Zuruf regelt den Ablauf. Missionarinnen bestätigen unseren Eindruck der mangelnden Transparenz. Trotzdem Vorsicht: wir wissen noch nicht genug von seinen Erfahrungen. Wer was macht haben wir noch nicht heraus gekriegt. Nur dass der Bischof sehr viel arbeitet und dauernd rotiert. Wenn es so ist wie wir vermuten wird es schwer, ihn zu überzeugen, Verantwortung zu delegieren und einen funktionierenden Staff aufzubauen.
Mein Hudeln um das Kfz aus dem Zoll zu kriegen hat doch noch eine positive Wendung gekriegt. Der Importeur bietet an, bei den Problemen mit der Entzollung zu helfen.

Ich krieg die Krise
Dachte doch, ich hätte in Südamerika und Tansania warten und Geduld gelernt. Hier in Pemba ist alles noch mal langsamer. Das Internet dauert unsäglich lange, ist immer wieder weg, eine Mail abzusetzen ist die reinste Geduldsprobe. Telefonische Verbindungen brüllen das Ohr voll, Fax steht im Büro vom Bischof aber der ist nicht da. Auch die Projektleiterin fehlt öfters, wir kommen nicht weiter. Wir suchen Papiere und Unterlagen, aber die Ordner sind leer. M hat sich den Schreibtisch angesehen. Da liegt ein Kassenbuch. Nix drin. Ein Ordner für Korrespondenz, zwei Einträge von Juni 2007. M ist die Ruhe selbst. Ich schwitze. R-ruht.jpgVielleicht muss ich ab und an mal in den Rückwärtsgang schalten um mitzukommen.

 

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Kommentare

Irgendwie kann ich den Bischof verstehen! Uns geht es hier ähnlich. Wir versuchen zu delegieren aber es kommt nix bei rum. Was man selbst erledigt, kann man abschließen!

Gegen Stress soll Yoga helfen. 

Liebe Grüße, Katharina

Kommentarnr1 gepostet von Katharina vom Tanneneck am 7.12.2011 um 01h38

Ja, das ist so, macht man es selber, klappt es wenigstens so, wie man es sich wünscht. Bei einer größeren Organisation fängt das allerdings an, einem über den Kopf zu wachsen. Und wird ineffizient. Das war bei unserem Bischof so.
Ich mach ja jeden Tag Autogenes Training. Hat auch nichts geholfen.Komm ich ins Rennen, renn ich weiter. Gegen jede Einsicht.

Beste Grüße RE

Antwort von R.Einloft am 7.12.2011 um 11h30

Entschleunigungstraining - täte uns allen mal gut

Kommentarnr2 gepostet von hanne am 6.12.2011 um 20h18

Hat nicht viel genutzt, ich hab wie immer funktioniert. Einmal in's Laufen gekommen und weiter gerannt. Dabei hab ich immer für andere so gute Vorschläge.

Liebe Grüße R

Antwort von R.Einloft am 7.12.2011 um 11h23
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