Friday, 27. january 2012 5 27 /01 /Jan. /2012 10:31

Wo bleibt das Positive, Herr Einloft?
Recht gefragt, denn es gibt dessen eine Menge. Fangen wir an:
Noch nie abends die Stirnlampe zum Lesen gebraucht. Gut, das mag auch daran liegen, dass wir im Bett Hörbuch hören. Der Strom allerdings fällt deutlich weniger aus als in Tansania.
Dann: 3 mal am Tag steht Essen auf dem Tisch. Mir schmeckt es. Viel Fisch und kleine Portionen.
Ich brauche nicht abwaschen und einkaufen.
Dann: Projekte und Organisationsstrukturen auszuarbeiten macht mir Spaß. An Tabellen und Grafiken fissele ich bis in die Nacht hinein. Mein Element.
Dann: Heute ist die Hälfte der Zeit rum! Noch 40 Tage.
Und für die Wochenende haben wir den Strand und das Hotel gefunden.
Dann: Abends spielen, lesen, Bilder sortieren, Sachen am PC ausprobieren und Bücher hören. Es füllt mich mehr aus als Fernsehen. Dem verfalle ich zu schnell.
Auch: Kein Alkohol die Woche durch, nur am Wochenende – geht gut.
Und besonders:
mit M zusammen zu arbeiten ist sehr angenehm. Wir ergänzen uns. Sie ist gleich bleibend gelassen und fängt mich ein, wenn nötig, allein mit ihrem Sein.
Nicht zu vergessen:
Ich habe Zeit übrig für Studien, die schon lange liegen.
Und ich lerne.
Langsam leben hat auch seine Qualitäten. Ich bin einfach privilegiert. Wer kann schon so viel von verschiedenen Leben lernen?

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