Über diesen Blog

  • : Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte
  • Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte
  • : Geschichten, Abenteuer und Alltag aus verschiedenen Welten. Vom Leben in Deutschland, Chile, Ecuador, Rio de Janeiro, Kolumbien, Tansania, Mosambik und heute im Dorf. Plus Gedankenschnipsel & Bilder zu Allerlei.
  • Zurück zur Startseite
  • Kontakt
Tuesday, 14. february 2012 2 14 /02 /Feb. /2012 10:55

von R.Einloft - veröffentlicht in: Von einem der auszog: Afrika

M&Händler am StrandM: Nachmittags am Strand schlenderten wieder die unvermeidlichen Ketten-, Muschel- und Sonstwas-Verkäufer vorbei. Dann ein Mann mit drei kleinen Fischen. Er sah aus wie aus einem Steckbrief für Gewaltverbrecher. Er sei Fischer, stellte er sich vor und ich sagte „na prima, aber ich brauche keinen Fisch“. Ob ich zum Schnorcheln auf seinem Boot mit wollte, aber ich wollte nicht. Ob ich seinen Namen wissen wollte, aber auch das nicht. Und wie denn mein Name sei. Ich sagte ihm sehr nett aber bestimmt, ich wollte mich nicht weiter mit ihm unterhalten und er sollte uns jetzt in Ruhe lassen. R. bat ihn auch noch mal, uns in Ruhe zu lassen und ging ins Wasser- Da wurde er so wütend, dass er auf mich losging und mir sagte, er bringe mich um. Ich blieb stehen und guckte ihn an, redete beruhigend auf ihn ein, er solle uns in Ruhe lassen, mehr wollten wir gar nicht und er sollte sich nicht so aufregen. Dann kam R. und er drohte uns noch mal ziemlich laut, dass er heute Nacht käme und uns umbrächte. Das hörte einer von den Angestellten, rief einen Wachmann und der Fischer lief davon. Sowas Blödes! Er war einfach nur dumm und aggressiv und wir wollten uns die Laune nicht verderben lassen, aber je mehr wir drüber nachdachten, desto unangenehmer wurde uns die Sache. Wir wollten uns am Abend mit Freunden an der Bar treffen und dazu mussten wir am dunklen Strand entlang laufen. Wenn er dort zufälligerweise war mit seinen Kumpels? Einen Feind zu haben, dass finde ich immer sehr bedrückend. Wir baten dann einen von den Wachmännern, uns bis zu unserem Treffpunkt zu begleiten.

R: Das Ganze ist sehr ungewöhnlich und unerfreulich. Die anderen Verkäufer sind zwar Schlitzohren aber sehr freundlich. Und das Hotel hat gut reagiert und eine Bewachung gestellt.

Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Zurück zur Startseite
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren