Artikel teilen! (113) Als Seniorexperten in Mosambik 2008: Strandgeschichten IV: Endlich M: Am Samstag Abend waren wir nach dem Essen in einem einfachen Stra ...
Andere Welten oder: vom Leben in Chile, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Tansania, Mosambik und immer wieder Deutschland
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Endlich
M: Am Samstag Abend waren wir nach dem Essen in einem einfachen Strandlokal bei uns am Hotel mit unseren
Freunden, als endlich die heiß erwartete SMS aus New York ankam, dass eine 3500 g schwere und gesunde und natürlich wunderhübsche Enkeltochter das Licht der Welt erblickt hatte. Eine Flasche Wein
wurde entkorkt, dann erfuhr der Hotelmanager, was wir feierten und spendierte auch eine Flasche und R. natürlich auch. Es war ein schöner Abend, auch wenn er so besch..... angefangen hatte mit
diesem blöden Verläufer, der uns bedrohte. Wir brauchten am Sonntag Morgen jeder eine Aspirin und viel Kaffee!
Sprachprobleme
Cuba Libre wollte ich. Haben wir nicht. Wie das? Coca Cola ist doch da. Ja. Und Limone und Eis?
Ja. Und Rum. Was? Ron. Nein....Jetzt geht das schon wieder los. Beide erinnern wir stande pede die verrückte Situation in Guayaquil beim Frühstück. Kommt der Ober: Kaffee? Nein, ich möchte Te.
Hä? TTTEEE. Schulterzucken. Dee? Tééé? Schulterzucken. Ich nehme Anlauf. Heute morgen möchte ich keinen Kaffee sondern.... Der starrt mich immer blöder an. Gibt es nicht. Bis ich Tee auf einem
anderen Tisch sehe. Ach das, und er sagt etwas ähnlich kryptisch
es wie: ðɕ. War hier schon wieder so? Ich probiere es auf brasilianisch mit hhumm
(hatte uns auch einiges gekostet rauszukriegen, dass das Rum sein sollte). Hum? Schulterzucken. Er stand da hinten, der Rum. Ich hatte ihn gesehen. Also spanisch: rrrrron. Irritiertes Schauen.
Ich gebe auf und male mit dem Finger RON auf den Tisch. Ach, sagt der Witzbold: Rum! Wie auf deutsch, nur mit einem näselnden u.
M: und aus lauter Schüchternheit trinkt er jetzt immer Gin Tonic!
Hunger
Urlaub. Sonne. Indischer Ozean flach wie ein Brett und in allen türkis-blau-violett-schwarzen Tönen schimmernd. Darauf kleine Boote wie Farbtupfer, Männer fischen. Wir laufen. Dann kommt ein
kleiner Mann und läuft neben mir her. Er hätte Hunger und ich soll ihm was abkaufen. Unsicherheit und Unwilligkeit durchlaufen mich. Siehst du nicht, dass ich Sport mache? Er kommt hinter uns her
an unser Häuschen. Keine Touristen sagt er, seit gestern nicht gegessen. Er ist schon alt. Ich gebe ihm was.
M: Nun haben wir noch zwei Arbeitswochen und ein verlängertes Wochenende am Strand vor uns, dann ist es
in Deutschland warm genug und wir können wieder nach Hause aufbrechen
Da habt Ihr aber schön gefeiert!
Was soll´s, man muß es nehmen, wie es kommt. Wenn ich an Cuba Libre denke,
fällt mir auch einiges ein.
In der Dom. Republik, ware das Cola sehr teuer, dafür der Rum sehr preiswert. Ich
bekam eine Mischung, die es in sich hatte.
Ja, schlimm wenn jemand Hunger hat. Wer kann da schon "nein" sagen?
Liebe Grüße, Katharina
Ja ja, mehr Rum als Cola, das hilft allemal beim Feiern :) Ach, sind das schöne Erinnerungen. Manchmal möchte ich sie wieder haben, diese Zeiten. Hier in D schmeckt mir Cuba Libre noch nicht einmal. Doch wenn es heiß ist und viel Eis dabei, dann mundet es köstlich.
Liebe Grüße, RE