Tuesday, 6. january 2009
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23:10
Abends, so um 11.00, ist es völlig menschenleer auf der Straße an dessen Ende unser Haus steht. Max darf dann laufen und schnüffeln und spuren. Aber heute Abend kam Joachim mit seiner heißen Hündin
um die Ecke. Schon war Max an seiner Geliebten und ein Gewirr, Gerufe, nein, lass das sein, weg da hallte durch die Nacht. Wir haben uns umkreist, fluchend, Max war nicht einzufangen, die Hündin
allzu bereit. Er wollte rauf auf die heiße Dame. Ich hatte ihn, schon war er wieder entschlüpft. Dann war es geschafft, Max tobte an der Leine und Joachim erzählt:
Zwei Mal schon war Max nachts an seiner Tür und hat gewinselt und geheult, einmal um 12.00, dann um 4.00 Uhr. Ich war völlig verblüfft. Dass er montags am Morgen weg war, hatte ich schon erzählt.
Und dann fiel mir ein, dass ein Tag zuvor die Haustür morgens auf stand, Max aber war da. Ich dachte, die Türe wäre von selbst aufgegangen, das Schloss lässt sich schwer schließen. Nein, stellt
sich heraus, Max war auf Freierspfoten. Die halbe Nacht. Kam zurück, hat sich eingeringelt zum Schlafen. Er wollte sich nicht vor der Kälte schützen, war nur erschöpft von seiner Liebestour. Nun
muss ich ihn immer anbinden und das Türschloss kontrollieren. Und gestern kam er schwanzwedelnd an. als ich nach ihm pfiff, war aber schon Stunden weg. Armer Max. Joachim will nicht, dass seine
junge Hündin schwanger wird. Schade. Ein Hündchen von beiden wäre uns gerade Recht.
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