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Andere Welten oder: vom Leben in Chile, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Tansania, Mosambik und immer wieder Deutschland
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Die Luft ist kalt, klar, transparent, Afrika deutlich zu
sehen, auch die Meerenge, der Eingang zum Mittelmeer, ein leichter Wind bewegt Palmblätter und Markisen, darüber ein sonnenheller Himmel, blau, zum Horizont heller werdend. Das Meer draußen dunkel,
fast schwarz, in der Bucht heller werdend, am Strand wie Perlmutt auflaufend. Die ersten Gäste frühstücken im Café, der erste Afrikaner baut seinen Stand auf mit unendlich langsamen Bewegungen. Es
sind ihrer 4 oder 5, sie kommen aus dem Senegal. Mit Einem haben wir uns unterhalten, kaum spanisch spricht er. Jetzt nennt er uns Dar es Salaam. Bach erklingt im Hintergrund, meine Sonntagsmusik.
Jetzt trifft eine Gruppe Radrennfahrer ein, sie brauchen Stärkung, die ersten Familien schlendern entlang, unten am Strand sausen Hunde im Kreis fröhlich hintereinander her, Angler warten. Da bin
ich eben entlang gelaufen, hinein in die Herrlichkeit des späten Morgens. Jetzt werde ich GM und die 48er Revolution weiter studieren. Erstaunlich, wie viel ich nicht weiß. Was für eine Freude,
Puzzles zu finden, das Bild weiter zu bauen, das nie fertig werden wird. Gestern Heine, den ich so liebe. Manns Darstellung öffnet mir die Sicht auf den Seher Heine, der dem deutschen Bürger, dem
deutschen Nationalismus nicht traute, wie recht er hatte: