Monday, 13. april 2009
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18:11

Ein vielfältiges Osterfest hatten wir:
Ostern mit Kindern
Die Kinder von Goran und Luiza kamen am Freitag, Friedemann und Margrit mit Frederic und Jonas am Donnerstag (haben bei K&M geschlafen). Die Kinder verstehen sich prächtig, im Teich hier im
Garten haben sie Molche gefangen. Der Teich war halb leer danach und die Kinder nass. Moos geholt, damit der Osterhase Eier legen kann. Was, wie, staunt Robin (10) und will es sichtlich glauben. Wo
holen wir Moos? Im Wald. Aber wo ist Wald. Dreh dich mal um, da, hinter dir. Das Stadtkind hatte den Wald nicht gesehen. Heute mit Robin Wasserschlacht gemacht. Der arme Junge. Wie gut, dass es so
heiß war. Lorin lernt unser Platt. Das Mädchen hat Sprachentalent.
Ostern der Feste
Freitag war Spaghettifest. Die Kinder wollten kochen, die Küche war voll. Zwiebeln schneiden bis die Tränen kommen, Knoblauch klein machen, wie auch immer, Pfeffer stampfen, Corned Beef anbraten,
Tomatenpüree einrühren, würzen, alles wollte jeder mal machen. Am Liebsten probieren sie, ob die Spaghetti gar sind. Sie pfeffern sie gegen die Wand und wenn sie gar sind, bleiben sie hängen. Es
hat allen geschmeckt, draußen auf der Terrasse.
Samstag meinen Geburtstag nachgefeiert, es gab ein bolivianisches Kartoffelgericht mit gekochten Eiern in Erdnuss-Soße. Sonntag hat Marga gekocht, wir haben oben gegessen, es gab Klöse mit so was
ähnlichem wie Gulasch und heute hat M. Coq au Vin gemacht. Mutter und Tante Anna waren ebenfalls da.
Das Ostern des Sonnenscheins
Was haben wir für herrliche Tage! Sonne übervoll, wie im Hochsommer. Wenn abends Wolken kommen, ist das für manche erleichternd. Eben zog ein Gewitter auf, aber es ist wieder verschwunden.
Osterspaziergang
Das ist eine alte Tradition. Morgens um 6.00 wird das Osterfeuer vor dem Wald angezündet, um 1/2 7.00 gesungen (früher machte das der Chor, heute muss die Gemeinde ran und das Dorf beschallen),
dann folgt eine Predigt und ab geht es in den Wald, über die Borg, die andere Seite hinab durch ein Tal, an einem Hang vorbei und auf einer Waldwiese werfen wir die Eier. Jeder hat sie festgekocht
dabei und wer sie am weitesten werfen kann wird bestaunt. Die kaputten Eier werden gegessen. Danach wird "Faules Ei" gespielt und dann gehts heim. Im Gemeindehaus gibt es neuerdings Frühstück und
anschließend Fußball.
Osterverletzungen
Annegret hatte sich schon am Wochenende den Fuß angeknackst beim Fußball und Mirjam hat sich den Unterschenkel angebrochen und die Sehne verletzt. Beim Fußball nach dem Sonntagsfrühstück.
Friedemann hat seinen Sohn wieder mal angeschossen, ungewollt - der sagt, Papa, ich spiel nicht gerne Fußball weil du mich immer triffst. Und ich hab mir den Zeh lila-blau angeschlagen. Nachts um
4.00. An einem Elefanten. Der trägt ein Holztischchen bei mir im Zimmer. Mirjam kommt morgen wieder aus dem Krankenhaus. Genagelt. Ich humpel noch ein wenig.
Trotzdem war alles in Ordnung. Es ist wie es ist und wie es ist ist´s gut. Versuche ich zu leben.