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Andere Welten oder: vom Leben in Chile, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Tansania, Mosambik und immer wieder Deutschland
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Der Himmel ist grau, es regnet, aus dem Wald steigen Nebelschwaden. Alles ist traurig, auch
wir, Max und ich. M. hat uns soeben verlassen, sie ist für 5 Tage nach Bonn gefahren. Ihre Freundin Elsa hat nächste Woche Prüfung und braucht dringend Nachhilfe, sie versteht nicht alles, was
gefordert wird. Elsa ist Ecuadorianerin, mit Joachim verheiratet und hat 2 prächtige Kinder. Kennen gelernt haben wir sie in Tansania. Da sind die Beiden oft zum tanzen gegangen, haben viel
gemeinsam gemacht. Jetzt braucht sie Hilfe und M. steht natürlich zur Verfügung.
Noch eine Episode von Elsa. sie liebt es, sich ausgesprochen
weiblich anzuziehen, trägt gerne hochhackige Schuhe und enge Sachen. Damit ging sie in den Kindergarten. Nicht lange brauchte es, bis die Leiterin sie darauf aufmerksam macht, das sei hier nicht
erwünscht. Was denn die Mütter dächten, die würden ihre Männer nicht mehr zum Kinder abholen schicken. Nun geht sie auch in Sack und Asche. Deutsche haben schon die Tendenz, einem einiges lebens-
und liebenswerte, was man mitgebracht hat, abgewöhnen zu wollen, ich kenne das. Nun werden die beiden büffeln und wie ich Elsa kenne, wird sie auch das schaffen. Und M kommt am Freitag zurück. Lang
ist´s hin.