Wednesday, 20. may 2009 3 20 /05 /Mai /2009 12:40
Ein Paradebeispiel, wie man Konflikte in der Gesellschaft durch Sex verhindern kann, sind die Bonobos, auch Zwergschimpansen genannt - steht im Glücksbuch. Droht irgendwo Spannung, werden streitlustige Gruppenmitglieder schon vorab lustvoll befriedigt und kommt es trotzdem zur Auseinandersetzung, versöhnen sich die Kontrahenten durch Beischlaf. Bei den Bonobos geht das einfach, da können auch Weibchen mit Weibchen und Männchen mit Männchen miteinander Sex haben. Paarungen, lehren sie uns, dient zu weitaus mehr als nur zur Fortpflanzung. Sollte man mal dem Papst sagen, denn beim Menschen werden ähnliche Hormone frei durch Sex. Und eins davon ist ein Mittel des Friedens. Es fördert die Anhänglichkeit und wirkt Aggression entgegen. Und die Opioide, die frei werden, wirken ähnlich wie Opium. Sie sorgen für die Verzückung beim Orgasmus und lösen ebenfalls wohlige Gelassenheit aus. Wer befriedigt ist, hat wenig Anlass zum kämpfen.
Make Love, not war haben uns die Blumenkinder gesagt, sie hatten Recht.

1 Tag später: Tja, nachdem ich gestern Abend den Film Blutdiamanten gesehen habe, kommen mir Zweifel. Vergewaltigungen wo man hinblickt in den Kriegen. Diese Untersuchungen scheinen mir doch zu stereotypisch. Oder ist da wieder was Anderes am Werk?
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