Saturday, 23. may 2009 6 23 /05 /Mai /2009 16:49
Vom französischen Philosophen Montaigne: "Ich erziehe und reize meinen Geschmack...zu körperlichen Annehmlichkeiten" Denn "wir müssen uns mit Zähnen und Klauen an den Genuss der Freuden dieses Lebens klammern."

OK denn, Freunde, lasst uns klammern!

Aus Neurobiologischer Sicht ist das ganz sinnvoll, sich selbst heiße Bäder, Massagen, Düfte, Musik, gutes Essen gegen die Qualen von Traurigkeit und Einsamkeit zu verschreiben. Wer sich verwöhnt, tut was für sein Glück. Denn alle Genüsse führen zur Freisetzung  von Opioden (die Hormone heißen so, weil sie ähnlich wie Opium wirken), die unangenehme Spannungen abbauen und den Trübsinn, die Einsamkeit wirkungsvoll mildern.

Es gibt sogar noch einen weiteren Effekt, die diese Glückssubstanzen auslösen. Sie steigern die Lust auf Freunde um sich herum. Und das, wir wissen es, ist dann der letzte Sprung aus der Traurigkeit.
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