Montag, 23. november 2009
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Es gibt ein Buch und eine Rezension dazu, die empfehlenswert ist, in die Kerbe haut, die in diesem Blog schon einige Male vertieft wurde. Der ganze Artikel ist
hier: link
Das heutige Wirtschaftssystem, beschreibt der Rezensent den Buchinhalt, wird demnach vom Marktglauben regiert – und von seinen Priestern, den »ultraliberalen Vordenkern«. Die herrschende Religion
setzt auf die Gier und Konfliktbereitschaft, die negativen Eigenschaften des Menschen. Deregulierung wird zum Selbstzweck, der Staat ist per se des Teufels. Die so genannten Wirtschaftseliten
bereichern sich, und wenn ihr gefährliches Spiel auffliegt, rufen sie nach ebendiesem Staat, der ihnen dann mit seinem letzten Gelde helfen soll. Es ist die Religion der Quartalsberichte und
überhöhten Boni, der Aktienspekulation und des frei laufenden Kapitals, die de Weck beschreibt. Es ist eine Marktwirtschaft, die alles für das Kapital tut und nichts für die Arbeit, in der die
Staaten den Vermögenden im Steuersenkungswettlauf entgegenkommen und den kleinen Leuten die Lasten aufbürden. Und es ist ein Kapitalismus, der nicht mehr fragt, wofür er eigentlich da ist – außer
zur Selbstbedienung der Führungskräfte. (Das ist die Analyse eines Marktliberalen! Nicht die von Oscar)
Das »andere« System müsste im Süden wie im Norden, in der Unter- wie in der Oberschicht ein langes und menschenwürdiges Leben ermöglichen. (Vorschläge kann man im Artikel und Buch nachlesen).
Ja, da hat der Autor recht. Wann endlich konzentrieren wir uns darauf, was der Mensch braucht?n Opel nun wirklich nicht.
© Hanser Verlag "Nach der Krise" von Roger de Weck erscheint im Nagel & Kimche Verlag
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