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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Neues (und Besseres) von G

21. August 2013 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Burn Out - Tinnitus u.a. Krankheiten

21. August 2013

 

Luiza berichtet, dass G nun vom Schwerstbehinderten- in das Haupthaus verlegt worden ist. Es geht weiter aufwärts, aber in langsamen Schritten. Er hat nicht nur die Sprachstörung auf Grund des Schädel-Hirntraumas sondern darüber hinaus weiß er nicht, dass er nicht sprechen kann. Das macht natürlich Probleme bei der Kommunikation (Freund Gü in Nürnberg wurde regelmäßig sauer, wenn man ihn nach dem 2. Anlauf partout nicht verstehen konnte und meinte, man wolle nicht. So stelle ich mir das auch bei unserem G vor).

 

Die Logopädin braucht Fotos von ihm aus früheren Zeiten, die wichtig in seinem Leben waren. Das können wir natürlich liefern. Anhand der Fotos sollen Erinnerungen wach gerufen werden. Ebenso braucht sie Kenntnis über sein früheres Leben (Luiza kennt ihn erst seit 2006 in Tansania, da hat er uns besucht und sie saß zufällig neben ihm im Flugzeug. Und hat ihre Freundin besucht, die wir gut kannten und die nicht weit weg wohnte). Die Daten werden wir gerne liefern. Auch über seine schlimme Kindheit braucht sie Kenntnisse, das kann relevant sein bei der Therapie. Die Bewegungstherapie mit Massage und Gymnastik ist Teil der Behandlung.

Wir sehen optimistischer in die Zukunft. Obwohl, dass er nicht sprechen kann und meint, es läge an seinem Gegenüber, das ist schon eine schwere Hypothek für die Kontaktpersonen und vor allem für Luiza. Sie kümmert sich rührend um ihn.

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Archi 08/23/2013 17:10


Hallo RE


Jeder kommt an seinen Meister. Egal, was war, manchmal bleibt nur verzeihen. Es gab sicherlich auch mal schöne Zeiten.


lg Uli

R.Einloft 08/26/2013 14:03



In Allem hast Du meine Zustimmung. Verzeihen bleibt und schöne Zeiten gab es. Wunderschöne.


Bestens RE



Archi 08/22/2013 17:00


Hallo RE


Das tut mir sehe, sehr leid, was mit Eurem Sohn ist.


Das ist wohl das Schlimmste, was Eltern erfahren üssen.


lg Uli

R.Einloft 08/23/2013 12:07



Danke. Aber das Leid hält sich in Grenzen. G hatte sich von uns entfernt und war nicht der beste Ehemann und Vater. Eigentlich ein schlechter. Jetzt ist er wieder nett. Na ja, nicht die beste
Voraussetzung, um sich zu ändern. Selbstredend sind wir für ihn da und fahren, wenn es geht, nach Bonn.


Bestens RE



Archi 08/21/2013 20:43


Guten Abend RE


Ich habe noch nicht alle Seiten deines Blogs durch, weiß also nicht was G hat.


Doch das, was ich gelesen habe, überzeugt mich sehr


gute Wünsche auszusprechen.


Alles Gute darum, vielleicht magst du es ausrichten.


lg Uli

R.Einloft 08/22/2013 13:45



Danke für die guten Wünsche, Uli! Wenn ich ihn sehe, richte ich all die Wünsche aus.


G ist unser Sohn und der hatte vor 2 Monaten einen Gehirnschlag, danach einen Herzinfarkt und eine Lungenembolie. Musste mehrmals überall operiert werden und lag 1 Monat im künstlichen Koma.
Jetzt gehts Gott sei Dank langsam aufwärts. Du siehts, gute Wünsche kann er brauchen.


Ich berichte in Abständen über seinen Zusatand weil viele Leute, die ihn kennen, dann gleichermaßen informiert sind.


Beste Grüße RE