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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Pompeji

2. April 2012 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Urlaube&Radtouren

Pompeji I - 18  Sie hat mich umgehauen, diese wieder aus Schutt und Asche auferstandene Stadt. Allein durch ihre schiere Größe. Und die recht gut erhaltenen Gebäude. Pompeji I - 23Sogar die aufgemalten Tapeten und Szenen aus ihrer Mythologie sind erhalten. Nur die Menschen sind weg. Nicht ganz. Manche trifft man noch. Als Pompeji II - 03Gipsmodelle. Von den Ausgräbern ausgefüllte Hohlräume, festgefroren wie sie starben. manche friedlich, manche in Abwehrbewegungen. Wie auch anders?

Am 24. August im Jahre 79 n. Chr. explodierte der Berg, riss die Kuppe weg und schleuderte Steine, Lava und Feuer in den Himmel, auf die Stadt und die Umgebung. Der Tod kam in vier Phasen für die Menschen in Pompeji. Kurz nach der Explosion wurde die Stadt getroffen und zerstört von glühendem Lavagestein, danach verbrannten Lavaströme alles, was ihnen in den Weg kam. Der Stunden danach folgende Ascheregen, der bis zu 20 Km hoch in die Luft geflogen war, deckte alles meterdick zu. Und wem es gelungen war in Dörfer in der Nähe zu fliehen, den traf die Giftgaswolke. Finster wie die Nacht war die Umgebung und sollte es noch lange Zeit bleiben. Die Sonne hatte sich verdunkelt von den schieren Massen an Rauch und Staub, die um die Welt zog und auf Jahre Missernten verursachte. Woher wir den genauen Ablauf der Katastrophe wissen? Von Plinius dem Jüngeren, der von der Spitze der Halbinsel aus alles beobachtete und aufschrieb.


Weitere Bilder hier: http://www.andere-welten.net/album-2035721.html

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