Artikel teilen! Reise nach Peru - Dienstag, 19.1.2010, Fahrt nach Cusco und Aguas Calientes: Was für ein Tag! Vor 4.00 Uhr morgens aufgestanden, um 5.00 am Flughaf ...
Andere Welten oder: vom Leben in Chile, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Tansania, Mosambik und immer wieder Deutschland
Hier gehts zurück zum Anfang: -------------->Erste
Seite
Was für ein Tag! Vor 4.00 Uhr
morgens aufgestanden, um 5.00 am Flughafen, 6.00 ab, 7.00 an Cusco, herrlicher Flug über schneebedeckte Andengipfel, schockschwere Atemnot erwartet uns, wir sind auf 3400 m Höhe gelandet, leicht im
Gehirn, Pudding in den Beinen. Die Kinder halten sich vorzüglich trotz früher Zeit und Flugangst bei Jan. Ich fliege nur mit, hat er gesagt, wenn ich neben Opi sitzen darf. Meine Gelegenheit,
versuche, mit Erklärungen zum Fliegen ihn abzubringen vom Denken. Ein Taxi holt uns ab, die Herberge hoch am Hang der Stadt hat Frank vorbereitet und bezahlt wie auch Flug und Fahrten (und unseren
Aufenthalt; Dank unserem Großen an dieser Stelle). Trotz Dusselkopp bemerkt, das Rückflugticket ist weg, beim Check In abhanden gekommen. Also los, runter in die Stadt,
gepflasterte Gassen voll mit
Taxis, Cusco liegt an steilen Hängen, das Zentrum im Tal, schön sauber alles
und da sind sie dann, die alten
Inca-Mauern mit den riesigen Steinen, darauf die Gebäude der spanischen Eroberer im Kolonialstil. Die Fluggesellschaft ist freundlich, regelt den Rückflug, wir keuchen zurück, Coca wo wir stehn und
gehn, hilft gegen Höhenkrankheit, Coca-Blätter bleiben ein altes Heilmittel der Indios hier oben, werden überall verkauft. Ich wusste es, Coca war schon immer gut. Zurück zum Hostal, wir haben kein
Zimmer, müssen am selben Tag weiter, der Manager organisiert unsere Reise nach Machu Picchu, die Kinder schlafen auf Liegen im Innenhof, ich dämmere weg im Sessel, die Tickets kommen, wir gehen
essen, traditionell mit viel Fett am Fleisch. 13.30 kommt der Fahrer, 2 Std dauert die Fahrt zum Bahnhof (früher begann die Eisenbahn in der Stadt, das sei eingestellt worden, warum? Die Bahn macht
zu viel Krach. In der Tat, sie hupt am laufenden Band). Es geht über einen Pass von 3900 m, durch fruchtbare Höhentäler, Kartoffeln, Kartoffeln so weit das Auge reicht.
Der Bahnhof in einer Schlucht,
drum herum Buden mit teurem Essen und Trinken. Um 16.30 fährt der Zug, 18.30 an in Aguas Calientes, wild gewachsen, hässlich, voll, Tourismus pur, in 1/2 Std. Takt transportieren Züge die Besucher.
Warten auf den Führer, um 19.00 sollte er kommen, um 21.00 ist er da. Schon wieder aufstehen vor Sonnenaufgang am nächsten Tag und nach der Besichtigung der alten Bergsiedlung der Incas, der
heiligen Stadt hoch oben in den Wolken ist am Nachmittag die Rückfahrt vorgesehen nach Cusco. Es hat keinen Zweck, in dem überlaufenen Touristenort zu bleiben mit seinen Unmengen von Pizzerias und
Indiogruppen, die wir aus den Fußgängerzonen der europäischen Großstädte kennen, und die "El condor pasa" spielen, das hat Frank gesagt, der Ort ist zu hässlich. Da hat er Recht. Was bin ich
kaputt.