Artikel teilen! Reise nach Peru - Donnerstag - 21.1. 2010 Cusco, Stadtrundfahrt: Im Konvent Sto. Domingo hat man 1950 nach einem Erdbeben festgestellt, dass ein Gro ...
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Im Konvent Sto. Domingo hat man
1950 nach einem Erdbeben festgestellt, dass ein Großteil der Mauern aus der Incazeit stammt und nur mit Putz und Wandmalereien verfremdet und dem Katholizismus einverleibt wurde. Die Incas bauten
keine geraden senkrechten Mauern und Fenster sondern leicht trapezförmig, nach oben enger werdend, was den Gebäuden mehr Stabilität bei den häufigen Erdbeben verlieh. Die Kathedrale, mit deren
Konstruktion 1560 begonnen wurde, ist ein Prachtbau kolonialen Barocks mit Holzschnitzereien, goldüberzogenen Altären und Ölgemälden von zweifelhaftem Geschmack.
An jedem touristischen Punkt, an
dem sich die Busse und Menschen versammelten, waren die Kunsthandwerk-Verkäufer, die Anbieter von Süßigkeiten, Maiskolben und Käse und die Cholitas (Landfrauen) in ihren Trachten mit Lamas und
kleinen Schäfchen im Tragetuch zum Fotografieren aufgereiht und die Tour endete folgerichtig in einem riesigen Verkaufsladen von Alpaca-Kleidung und Silberschmuck. Man akzeptierte Visa und American
Express.
Auf dem Rückweg zum Hotel wurden wir trotz unserer Müllsack-Ponchos so nass, dass uns das Wasser in Rinnsalen aus den Hosen lief.
Wir hatten Ersatz, sodass wir einigermaßen trocken zum Essen gehen konnten, Tati in Jans Hosen und meinen Schuhen. Wir bestellten uns ein Öfchen in unser Zimmer und trockneten über Nacht die Hosen,
Socken und Schuhe. Die Kinder machen alles mit, sind immer gut gelaunt und witzig. Beim Abendessen kommt das Gespräch auf Erbkrankheiten, ein unschönes Thema. Das merkt auch Tati und fragt: Opi,
welches ist eigentlich dein Lieblingsschmetterling? Und Jan erzählt uns von einem dreijährigen Mädchen, das ihm erzählt hat: als ich klein war..... Wir haben immer was zu lachen.