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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Ruhe im Tal

14. Mai 2012 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Meine Welten heute

Tal im Frühlingsgrün  Manchmal ist es ruhig im Tal als hielte die Welt den Atem an. Dann setzen die Geräusche wieder ein, Hummel summen, der Hahn von Rainer kräht, Vögel im nahen Wald zwitschern und von ferne dringen Stimmen herauf. Ab und an fährt auf der Straße unter uns ein Auto vorbei. Sonntag ist’s. Die Sonne scheint, klar die Luft, weit die Sicht das Tal hinab, blau der Himmel mit Schäfchenwolken getupft und Wälder, Wiesen und Felder sind grün in allen Schattierungen. 

 

Nistkasten.jpgZwei Meisenpärchen nisten stur in unseren Rollokästen. Die können wir Nachts nicht auflassen, wir wohnen zu einsam am Rand. Ein Nest ist schon heraus gefallen und trotzdem bauen sie weiter. Hanne sagt, denen fehlen Brutgelegenheiten - oder sind es die Elstern, die Nester ausrauben und sie suchen Schutz bei den Menschen? Jetzt hab ich ihnen einen Nistkasten unten im Baum aufgehängt. Bisher fliegen sie weiter die Rollokästen an. Wir brauchen ein Schild in Vogelsprache: Da lang.

 

Was für ein wunderschönes Wochenende! Freitag war Hanne da, wir haben oben bei Mutter zusammen gesessen mit Klaus und Marga und geredet bis weit nach Mitternacht. Samstag hat Dortmund die Bayern 5:2 geschlagen! Und Sonntag haben SPD und Grüne in NRW gewonnen. Röttgen, der Musterschüler, hat eine richtige Schlappe einstecken müssen. Ach ja, Mutterfeiertag war auch noch. Den liebe ich nicht so sehr. Ist leicht eine Ausrede. Mütter müssen immer gefeiert werden. Immer öfters.

 

Und M&R haben Samstag wild gefeiert. Nicht wegen Dortmund sondern weil Samstag Freitag war. Freitags ist unser Jour Fix. Und wenn wir das an dem Tag nicht können, verschieben wir es auf Donnerstag oder Samstag. Deshalb war diesen Samstag Freitag.

 

Lese: Kobie Krüger: Ich trage Afrika im Herzen. Sie hat mit ihrem Mann, einem Wildhüter, einsam fernab von Menschen im Krüger Nationalpark  in einer atemberaubenden Landschaft gelebt.  Zebras, Giraffen, Elefanten, Gazellen, Affen, Schlangen, Löwen, Tiger, all die Tiere im Busch kamen zu Besuch und vor dem Haus im Fluss lagen Flusspferde und verteidigten ihr Revier wenn sie mit dem Boot übersetzen mussten. Darauf haben die Krokodile gewartet. Es erinnert uns an Afrika.

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Katharina vom Tanneneck 05/15/2012 00:44


Schön wohnt Ihr! Und diese Ruhe kann man doch sehr gut genießen, oder? Wir wohnen ja direkt am Wald und die ruhigste Zeit ist unter der Woche. Da hört man nur Vogelgezwitscher, das summen einer
Hummel oder das quaken eines Frosches. Für mich sind das die schönsten Stunden am Tag. Ich vermisse das Stadtleben überhaupt nicht!


Liebe Grüße, Katharina 

R.Einloft 05/15/2012 12:07



Dann habt ihr es noch ruhiger. Hier unten ist die Straße, nicht viel befahren, aber manchml dringen doch die Geräusche durch. Wir sind zufrieden, eine Stadt ist viel lauter und hektischer.
Manchmal hab ich Sehnsucht nach der weiten Welt, aber das gibt sich. Alles hat seine Vorteile und Nachteile. Ich will die Vorteile genießen.


Eine schöne Woche noch, Gruß und so, RE



Joachim 05/14/2012 16:49


Haqllo RE! Wenn ich diese schöne Beschreibung Eures Sonntags so lese, stelle ich mir vor, wie Du während Deiner Lektüre oder beim Schreiben auf Deiner Site ab und zu eine Pause einlegst und über
das friedliche, grüne Tal schaust, weil solch' ein Blick einem die Ruhe und Stille zum Nachdenken gibt. Schön habt Ihr es bei Euch, und wie ich lese, seid Ihr mit dem weiten grünen
zufrieden.


LG Joachim

R.Einloft 05/15/2012 12:02



Lieber Joachim,
genau so ist es. Ich schaue exakt auf die Landschaft wie auf dem Bild, wenn ich den Blick hebe. Hab sogar ein Programm, dass mich zwingt, jede 10 Min raus zu schauen (ansonsten gerate ich in
Hetze und vergesse es oft).
Ja, wir sind zufrieden. Doch manchmal packt uns die Sehnsucht. Z.B. wenn ich deine Berichte lese


Gruß aus dem schönen Tal, heute etwas verhangener, aber die Sonne kämpft


RE