Artikel teilen! Ruhe im Tal: Manchmal ist es ruhig im Tal als hielte die Welt den Atem an. Dann setzen die Geräusche wieder ein, Hummel summen, der Hahn ...
Andere Welten oder: vom Leben in Chile, Ecuador, Brasilien, Kolumbien, Tansania, Mosambik und immer wieder Deutschland
Hier gehts zurück zum Anfang: -------------->Erste
Seite
Manchmal ist es ruhig im Tal als hielte die Welt den Atem an. Dann setzen die Geräusche wieder ein, Hummel summen, der Hahn von Rainer kräht, Vögel im
nahen Wald zwitschern und von ferne dringen Stimmen herauf. Ab und an fährt auf der Straße unter uns ein Auto vorbei. Sonntag ist’s. Die Sonne scheint, klar die Luft, weit die Sicht das Tal
hinab, blau der Himmel mit Schäfchenwolken getupft und Wälder, Wiesen und Felder sind grün in allen Schattierungen.
Zwei Meisenpärchen nisten stur in unseren
Rollokästen. Die können wir Nachts nicht auflassen, wir wohnen zu einsam am Rand. Ein Nest ist schon heraus gefallen und trotzdem bauen sie weiter. Hanne sagt, denen fehlen Brutgelegenheiten -
oder sind es die Elstern, die Nester ausrauben und sie suchen Schutz bei den Menschen? Jetzt hab ich ihnen einen Nistkasten unten im Baum aufgehängt. Bisher fliegen sie weiter die Rollokästen an.
Wir brauchen ein Schild in Vogelsprache: Da lang.
Was für ein wunderschönes Wochenende! Freitag war Hanne da, wir haben oben bei Mutter zusammen gesessen mit Klaus und Marga und geredet bis weit nach Mitternacht. Samstag hat Dortmund die Bayern 5:2 geschlagen! Und Sonntag haben SPD und Grüne in NRW gewonnen. Röttgen, der Musterschüler, hat eine richtige Schlappe einstecken müssen. Ach ja, Mutterfeiertag war auch noch. Den liebe ich nicht so sehr. Ist leicht eine Ausrede. Mütter müssen immer gefeiert werden. Immer öfters.
Und M&R haben Samstag wild gefeiert. Nicht wegen Dortmund sondern weil Samstag Freitag war. Freitags ist unser Jour Fix. Und wenn wir das an dem Tag nicht können, verschieben wir es auf Donnerstag oder Samstag. Deshalb war diesen Samstag Freitag.
Lese: Kobie Krüger: Ich trage Afrika im Herzen. Sie hat mit ihrem Mann, einem Wildhüter, einsam fernab von Menschen im Krüger Nationalpark in einer atemberaubenden Landschaft gelebt. Zebras, Giraffen, Elefanten, Gazellen, Affen, Schlangen, Löwen, Tiger, all die Tiere im Busch kamen zu Besuch und vor dem Haus im Fluss lagen Flusspferde und verteidigten ihr Revier wenn sie mit dem Boot übersetzen mussten. Darauf haben die Krokodile gewartet. Es erinnert uns an Afrika.