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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

TAGEBUCH LIMA Januar 2013

24. Januar 2014 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Lateinamerika

Mittwoch, 22. Januar


Seit fast einer Woche wieder in Lima. Zuerst haben wir bei Nadia gewohnt. Sie war sehr lieb, hat uns immer Frühstück gemacht und gesagt, wir könnten ihre Wohnung benutzen als sei sie unsere. Aber den ganzen Tag mit den Kindern in ihrem Wohnzimmer spielen und in ihrer Küche kochen - das wollten wir nicht. So sind wir umgezogen und seit gestern wieder in einem Appartement im Zentrum von Miraflores. Da pulst dat Leben!. Mittenmang. Gut, dass wir in einen Hinterhof schauen, da ist der Verkehrslärm gefiltert.


Heute ist M´s Geburtstagsessen, Geschenk von Frank. Mittags. Weil, sagt Frank, die Limetten mittags essen. Nur die Touristen essen abends. Sagt Frank. Und wir. Und die Leute, die in guten Lokalen stilvoll essen wollen (sag ich). Darüber streit ich mich mit Frank. Es stimmt. Mittags haben die Volksküchen auf und Peru hat eine sehr große Varietät an regional geprägten Essen. Die sind einfach und durchweg geschmackvoll. Schnell essen ist angesagt, die nächsten stehen auf der Matte. Abends gibt es internationale Küche, peruanische Küche und gemixte Küche. Und hervorragende Bedienung. Mit Preisen in deutscher Höhe.


Gestern Abend gabs Gemüse-Yuca. Eine Erfindung von M. Zu Hause. Eine eigene Küche im Appartement lässt uns dem Streit entgehen.


Wir spielen Skat zu allen Zeiten. Egal ob sie einzeln oder zusammen da sind. Ich verlier. Wie immer.


Nächsten Montag wollen wir die Panamericana runter auf die Halbinsel Pucusana, eine Woche Ferien machen. Wir waren vor 4 Jahren schon mal da und Frank hat dieselbe Wohnung für uns alle gekriegt. Tati wurde noch nicht am Kreuzband operiert und kann problemlos mitfahren. Das war die ganze Zeit ungewiss. Sie geht an Krücken, hat aber keine bis wenig Schmerzen (und der Arzt sagt, sie soll belasten).


Frank macht seinen Bio-Markt am Samstag und Sonntag. Gestern haben wir ihn auf dem Sonntagsmarkt besucht. Der ist direkt neben einer großen Markthalle. Es war ganz schön was los. Viele Menschen da. Er hat eine Reihe von Kunden, aber sein Sortiment ist nicht sehr groß. Er tut, was er kann um über die Runden zu kommen, und wenn er die Kunden mit seinen Bio-Feria Lima - 12Sesamstangen anlockt, dann kaufen sie auch. Wir waren auch bei ihm zu Hause, Cecilia ist meist weg. Sie suchen beide eine andere Wohnung. Vielleicht behält Frank das Haus auch und macht eine WG drin, bei der die anderen auch Miete zahlen. Wäre ja ganz vernünftig.


Seit wir Jan den Neoprenanzug fürs Surfen gekauft haben, ist er fast jeden Morgen ganz früh am Strand und ist abends völlig fertig. Es scheint ziemlich anzustrengen.

 

 

Vor unserer Abreise hatten wir noch eine Diskussion mit Kennern, die peruanische Küche nicht kannten.prima Essen Diese Lücke ist zu füllen (ich darf nicht angeben, auch ich wusste nicht dass sie dermaßen gut ist). Nach einem sehr guten Essen heute Mittag  (siehe Fotos) noch mal im Netz gesucht und folgendes gefunden:


Willkommen in der Tonopa Welt (tonopa.de)
Die Küche Perus
Peru, das Land der unterschiedlichen Klimazonen und der unzähligen kulturellen Einflüsse ist auch ein Land der schmackhaftesten Küchen der Welt. In Perus kreolischer Küche verschmelzen die einheimischen mit europäischen, arabischen, afrikanischen und asiatischen Rezepte. Die Geographie des Landes bietet mit seinen 84 von 115 auf der Welt existierenden Mikroklimata beste Voraussetzungen für einen Reichtum an Zutaten. Es gibt kaum eine Frucht oder ein Gemüse, welches nicht irgendwo in Peru wächst. Somit kann Peru über 500 Rezepte aufweisen, die sich in ihrer Schmackhaftigkeit durch nichts überbieten lassen.
Es gibt wohl kaum eine Frucht oder ein Gemüse, welches nicht irgendwo in Peru wächst. Nur die Kartoffel, die für die peruanische Küche eine der wichtigsten Zutaten ist, kommt in fast 5000 Varianten vor.

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