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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Verreist

9. Juli 2012 , Geschrieben von R.Einloft Veröffentlicht in #Meine Welten heute

Montag, den 9. Juli 2012, 10:55 Uhr 18 Grad. Die Schatten dunkler Wolken ziehen über das Tal, dazwischen Sonnenstreifen. Rio 18 Grad bewölkt, Dar es Salaam 23 Grad sonnig.

Ein paar Tage verreist.

Bei-Martin-----1.jpgDienstag Abend in Martins Garten, der gefällt mir. Klein ist er, wild gepflegt. Mit einem kleinen Teich voller Seerosen. M hatte Nusssoße mit gekochten Eiern gemacht, ein Gericht von Coqui aus Bolivien.

Mittwoch und Donnerstag Amsterdam. Für uns eine der schönsten Städte. Besonders gefällt uns die selbstverständliche Buntheit aller Rassen und Klassen, Ausrichtungen und Vorlieben, Genüssen und Kultur.

Natürlich Kultur gemacht. Rembrandthaus---2.jpgRembrandts Haus besichtigt. Der hat nicht nur die Nachtwache und andere Schinken gemalt, er war auch federführend in Bilder in Kupfer stechen. Was für eine zisselige Arbeit. Wir wollten noch mehr, aber die Amsterdamer machen um 5 die Museen zu. Nächstes Mal.Rembrandthaus---6.jpg

Für unser Fest am Samstag will M Feijoada machen. Für 25 Personen (nur Familie!). Dafür braucht man Linguisa, eine geräucherte Wurst mit Knoblauch. In einem brasilianischen Restaurant hat sie gefragt. Und wir sind gewandert und gewandert und tatsächlich, am Ende der ewig langen Straße gab es einen brasilianischen Supermarkt. Wir hatten die Wurst und die Beine taten weh. 
Feijoada, das brasilianische Nationalgericht, ist ein Eintopf aus schwarzen Bohnen. Bei der Feijoada completa werden diese mit Trockenfleisch, Linguisa, Zunge, Schweineohren und -füßen, Nelken, Lorbeer, ganzen schwarzen Pfefferkörnern, Knoblauch und Zwiebeln gekocht, dazu wird Reis, Farofa (geröstetes Maniokmehl), gedünsteter Couve mineira (bzw. außerhalb Brasiliens Grünkohl oder Wirsing) und Orangenscheiben sowie eine Molho da pimenta, eine pikante, scharfe Pfeffersauce, serviert. (Frei nch Wikipedia und meiner Erinnerung).
Freitags dann Köln und die Enkel. Spritzboot-fahren hatte sich Carlotta gewünscht zum Abschluss ihres ersten Schuljahres. Das sind runde Schlauchboote auf einem kleinen Teich mit Mittelmotor und einem Knopf, der die Spritze bedient. Mit der macht man die anderen nass. Wunderbar. Und wird selbst nass. Die Sonne schien, es trocknete schnell. Abends mit Biene im Konzert. Auch wunderbar. Dann war ich platt. Das WoMo stand am Rhein und die Schiffe zogen vorbei. Manchmal tuten sie.

Fauler Sonntag, M zu Besuch
M-zu-Besuch.jpg

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