Samstag, 17. oktober 2009
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Nun sind wir zurück von unserer Radtour
Rom-Sizilien. Mittwoch noch in Palermo, Abends um 22.00 Uhr ab mit der Fähre, 20 Std bis Genua, da wars schon kälter, mit dem Bus durch die Schweiz, nochmals 10 Std, gestern Nacht um 4.00 am
Freitag, Ankunft in Wört bei Launer auf dem Bushof. Schnee auf dem Auto, eine Kälte, ungewohnt, die ganzen Tage auf der Radtour waren es 23 bis 25 Grad und jetzt fast schon Weihnachten. Brrr. Der
Empfang war nett, Frühstück gabs erst noch, dann war die Tour beendet.
Nein, wir sind nicht von Rom bis Sizilien durchgeradelt. Immer nur Filetstücke, feine Strecken mit Italien pur. Die Via Appia entlang, an Neapel vorbei, an der Amalfi-Küste vorbei, der kalabrischen
ebenso und weiter, täglich zwischen 45 und 90 Km. 45 Km konnte viel sein weil über Pässe mit Steigungen bis 19 Grad, 90 flutschte nur so, weil Rückenwind und wenig Steigung. Zwischendrin hat uns
der Bus transportiert. Von der Strecke aufgelesen, an die Strecke gebracht, ins Hotel gefahren, vom Hotel abgeholt, an ein neues schönes Teilstück transportiert. Mittags stand er irgendwo an
schönen Aussichtsorten, dann hatte der Fahrer Bänke und Stühle aufgestellt, Suppe gekocht, Käse, Obst, Wurst, Nachtisch bereitgestellt.
Viel gabs zu sehen, oft nicht viel gesehen weil das Fahren gerade anstrengend und der Schweiß so troff. In den nächsten Tagen werden wir einige Eindrücke berichten. Von der Rentner Gang und dem
Launer Team. Die haben das gut gemacht, Paul, der Besitzer des Unternehmens, ein hervorragender Sportler, der alle in Grund und Boden fuhr wenn er wollte, zumeist wollte er nicht, Max, der
Lumpensammler, der immer hinten in der Schlange fuhr und die Mühseligen und Beladenen aufsammelte, ihnen gut zuredetet, Mut machte, in den Bus verfrachtetet wenn es sein musste, Reifen flickte,
Ketten aufzog und nie die gute Laune verlor. Und dann noch Bernd, der Fahrer mit der Engelsgeduld und perfektem fahrerischen Können in schwierigsten Situationen, wenn der lange Pulmann-Bus mit dem
Fahrrad-Anhänger dahinter mal wieder durch enge Gassen musste, in denen Autos in 2. und 3. Reihe geparkt waren. Ein gutes Team, unterstützt durch Edeltraud, Max Ehegattin, die mitgekommen war um
ihren Mann mal zu sehen und überall half wenn Not an Mann und Frau war.
Jetzt friern wir wieder. Und müssen nicht mehr strampeln, auch gut.
Demnächst gehts weiter. Erste Bilder sind im neuen Album
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