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Andere-Welten oder: Von Einem der auszog aus seinem Dorf und neue Welten kennen lernte

Camino Portugues VIII

13. September 2017 , Geschrieben von REinloft

Camino Portugues VIII
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Mittwoch, den 13. September 2017 Valenca -Tui

Dienstag Abend: ich bin allein und doch nicht allein. Mit mir zusammen sind wir schon zu zweit. Alle, die den Camino kennen sagen, man muss in den Pilgerherbergen übernachten. Mit anderen Pilgern zusammen. Doch ich habe abends nicht die Kraft, will nur noch ruhen. Ich machs noch! Drüben ist Spanien

Zum 1. Mal Pilgermenü gegessen. Suppe, Hauptgericht, Nachspeise, Kaffee, 1Getränk. 10 €. Regulär das Essen, die Nachspeise exzellent. Ober effektiv, an der Grenze zum Unhöflichen. Geh ich nicht mehr hin (hahaha, wann denn).

Gehe zu Bett, in Spanien ist es 1Std früher, wie D. Kommt davon, wir müssen alle 1Std früher aufstehen.

Mittwoch:

Die Ruhe ist dem Menschen heilig, nur verrückte haben's eilig. Spontaner Beschluss = bleibe noch 1 Tag. Gelesen, dass Tui wie Valenca einen Ruhetag wert seien. Die Hälfte des Weges hinter mir. Und von Valenca habe ich nur ein Kastell besichtigt, das andere nicht, sehe ich gerade. Hätte ich das gestern gewusst, hätte ich ausschlafen können (um 7:00 klingelte der Wecker derweil es bis zur nächsten Herberge 22km sind). M angerufen, es geht ihr gut, sie entdeckt mit der lieben Tati zusammen Lissabon. Am 21. treffen wir uns wieder in Porto. Da freut sich einer!



Beide Orte seien Perlen voller historischer Bauwerke. Es lohne, Zeit einzuplanen, sagt mein Führer. Scheinen die Touristen auch zu glauben, haufenweise belagern sie die Geschäfte in den engen Gassen der Stadt in den Forts. Pilger jede Menge.

Nach Tui gewechselt (spar ich morgen 1Std/4 Km) und siehe da, in einer Pilgerherberge einen Platz gefunden. Klein und fein, doch sie machen erst um 1/2 5:00 auf. Kann meinen Rucksack da lassen und muss auf Siesta verzichten. Die Altstadt um die Kirche herum ist ziemlich altes verwinkeltes Gemäuer, Treppen rauf und Gassen runter. Müde, doch zufrieden. Die Kathedrale hoch oben auf dem Berg, wuchtig, romanisch. Darunter Verteidigungsmauern gen Portugal denn siehe da, hier ist es andersrum als drüben. Sie hatten Angst vor den Portugiesen. Warum tun mir die Füße weh?



Auch hier reden sie wie Maschinengewehre. Kann mich gut verständigen solange sie spanisch reden.

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