Von einem der auszog: Afrika

Wednesday, 15. february 2012 3 15 /02 /Feb. /2012 11:04


Endlich M: Am Samstag Abend waren wir nach dem Essen in einem einfachen Strandlokal bei uns am Hotel mit unseren Freunden, als endlich die heiß erwartete SMS aus New York ankam, dass eine 3500 g schwere und gesunde und natürlich wunderhübsche Enkeltochter das Licht der Welt erblickt hatte. Eine Flasche Wein wurde entkorkt, dann erfuhr der Hotelmanager, was wir feierten und spendierte auch eine Flasche und R. natürlich auch. Es war ein schöner Abend, auch wenn er so besch..... angefangen […]
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Monday, 13. february 2012 1 13 /02 /Feb. /2012 10:30


Gegen Mittag am Strand in der Sonne zu liegen ist wie in einer Bratpfanne. Nur nicht den heißen Sand berühren! Und wenn dann die Sonne so richtig loslegt, habe ich ein Gefühl, als ob von oben einer mit einem Riesenbügeleisen kommt. Bei wolkenlosem Himmel halte ich es nicht länger als 10 Minuten aus, aber es ist ja Regenzeit und meist etwas bewölkt. Da merkt man erst spät, wenn man verbrennt. Am vergangenen Wochenende hatte es sehr gestürmt und das Meer hatte jede Menge Seeweizen und Algen […]
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Sunday, 12. february 2012 7 12 /02 /Feb. /2012 11:48


Am Strand haben wir R.s Kollegen von der Konrad-Adenauer-Stiftung und seine Frau getroffen. Wir haben einige Gemeinsamkeiten. So alt wie wir und seit 40 Jahren verheiratet waren sie auch in Ecuador, lange in Kenia und nun in Maputo. Sie sind sehr sympathisch, auch wenn wir politische Themen weiträumig umgehen müssen. Am Freitag Abend haben sie uns zu einem Edelitaliener weiter oben am Strand mitgenommen. Wir kommen da normalerweise nicht hin, weil es zu weit zum Laufen ist. Nach der langen […]
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Saturday, 11. february 2012 6 11 /02 /Feb. /2012 12:23


Geburtstag am StrandHannelie hat ein Bild geschickt. Ein iPod mit meinem Namen drauf. Ja sagt M, dass ist dein Geburtstagsgeschenk von mir. Freue mich wie ein Schneekönig. Technisch wunderschöne Sachen liebe ich sehr. Dann gab es einen Blumenstrauß selbst gepflückte von M (ich hatte gar nicht mitgekriegt, dass am Strand Blumen wachsen und was für schöne!) und einen Kuchen den man mit dem Löffel essen muss gab es auch noch. Er heißt Schoko in Schokolade. Um den war ich schon mehrmals rum […]
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Friday, 10. february 2012 5 10 /02 /Feb. /2012 11:23


26.3. R. hat sich gestern zwei Zähne ausgebrochen. Und meine eine Gesichtshälfte ist seit einigen Tagen sehr empfindlich – ich weiß nicht, ob es von den Zähnen kommt oder was Anderes ist 31.3. Alles halb so schlimm: die ausgebrochenen Zähne von R waren von einer Brücke. Es sieht etwas dekadent aus, wenn er mit der Zunge beim Sprechen durch das Loch stößt, aber es tut nicht weh. Und bei mir hat es sich herauskristallisiert, dass es wohl eine Entzündung im Ohr ist und ich nehme Tropfen. Am […]
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Thursday, 9. february 2012 4 09 /02 /Feb. /2012 10:30


24.3. Zur Nachfeier von Rs Geburtstag und unseren Hochzeitstag haben wir Sekt gekauft, dem Koch Geld für 5 Pfund Krabben gegeben und Pater Aristides hat eine Torte bei seinen Nonnen bestellt. Es fing schon mittags an: R. erzählte dem Bischof, dass seine Schwester Geburtstag und letzten Woche gemeinsam mit uns Hochzeitstag gehabt hätte, da ließ Dom Ernesto eine Flasche Sekt kommen (eine Flasche Wein stand schon auf dem Tisch, wo wir doch normalerweise nur Wasser trinken). Wir sollten auch […]
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Wednesday, 8. february 2012 3 08 /02 /Feb. /2012 10:21


20.3. Ich habe wirklich rein gar nichts mehr zum Lesen. Habe den Hirtenbrief des Bischofs (66 Seiten) durchstudiert und was sonst noch so rum liegt (alles fromme Sachen) und jetzt zeichne ich meinen Sudoku-Block ab und mache die Aufgaben, die ich beim ersten Mal falsch hatte noch mal. Aber auch das ist ausgelutscht. Der Radiosender, der einzige, der reinkommt, spielt nur „Radio sem fronteiras“ eine Sendung der Diözese, wann wieder Gottesdienst ist und wie die katholische Kirche über Aids […]
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Tuesday, 7. february 2012 2 07 /02 /Feb. /2012 10:26


Wie der Bischof seine Kirchengemeinde auf der Insel Ibo besuchte. Die anderen hatten ihm gesagt, sein Vorgänger sei immer geflogen, aber Dom Ernesto gedachte, die 250 Dollar zu sparen und fuhr mit dem Boot (ca. 2 Std.) Er überlegte noch, ob er gleich seine Soutane anziehen sollte, denn er wollte bei seinem ersten Besuch würdevoll auftreten. Aber schließlich packte er sie ein und fuhr in der schwarzen Hose. Auf der Insel gibt es keinen Anlegesteg für Boote. Sie ankern weiter draußen, da wo […]
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Monday, 6. february 2012 1 06 /02 /Feb. /2012 10:17


Wir wollen am 15.3. für eine ganze Woche an den Strand, Reinholds Geburtstag und unseren Hochzeitstag feiern, wir haben uns Urlaub genommen bis Ostersonntag. Ich habe noch nie in meinem Leben so geschwitzt wie hier, kaltes Duschen hilft auch nicht richtig, ich trockne mich nicht ab und nach kurzer Zeit weiß ich nicht, ist die Nässe auf mir jetzt noch Wasser oder schon wieder Schweiß. Anbei ein Fotos von mir beim Schwitzen und Backgammon Spielen auf Rs. Bett von gestern Abend.
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Saturday, 4. february 2012 6 04 /02 /Feb. /2012 10:37


(PS: Das Bild ist nicht von den Pastorellas) Und dann waren wir bei den „Pastorellas“, 5 Schwestern einer italienischen Kongregation, die uns eingeladen hatten, ihr Projekt kennen zu lernen. Sie kümmern sich um Erziehung und Gesundheit und haben auch einen Buchladen, wo ich ein paar Bücher kaufen konnte. Auf dem Hof, bzw. in dem Garten des Anwesens im Schatten saßen und lagen ca. 80 Frauen mit Kindern, die darauf warteten, ein paar Nahrungsmittel zu bekommen, Reis, Bohnen, Öl, Salz. Sie […]
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Friday, 3. february 2012 5 03 /02 /Feb. /2012 10:15


28.2.M: Eine der tansanischen Schwestern saß auf der Bank im Vorraum, da wo die Leute auf eine Audienz mit dem Bischof warten. Ob ich auch Englisch schreiben könnte, wollte sie wissen, ob ich nicht mal schnell gucken könnte, was sie da geschrieben habe und dem Bischof zeigen wolle. Es war ein Projektantrag für eine Schneiderinnen-Werkstatt und –Ausbildung. Sie schilderte lang und breit, wie arm die Frauen in ihrem Stadtteil seien und wie gut es wäre, wenn sie nähen könnten. Punkt. Aber was […]
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Thursday, 2. february 2012 4 02 /02 /Feb. /2012 10:31


Die beiden Amerikaner sind wieder abgereist, das war bei Tisch immer eine Hin- und Her-Übersetzerei, wenn Witze erzählt wurden! Jetzt ist es richtig einsam, nur wir beide mit zwei Patern und manchmal dem Bischof. Ich war gestern und heute in der Schule der Diözese zur Evaluierung. In pädagogischer Hinsicht könnte man sich einiges abgucken, aber in materieller Hinsicht ist es natürlich traurig und außer Stehtafeln und Kreide gibt es keine Medien. Die Decken fallen runter, einige Gebäude sind […]
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Wednesday, 1. february 2012 3 01 /02 /Feb. /2012 10:17


Als wir neulich in der Apotheke waren und ich mir gerade eine Anti- Mückencreme kaufte, stand neben mir ein Mann an der Theke und der Apotheker zählte ihm zwei Tabletten in ein Tütchen, schrieb die Rechnung und schickte ihn zum Bezahlen an die Kasse. Als er zurück kam, wollte ihm der Apotheker erklären, wie man die Tabletten einnimmt (viele Leute können nicht lesen und die Beipackzettel sind alle auf Englisch). Er fragte: “Wie alt ist denn das Kind?“ Der Mann antwortete: „Kein Kind, die […]
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Tuesday, 31. january 2012 2 31 /01 /Jan. /2012 10:45


Die Karawane zieht weiterHeute ein Stück vorangekommen mit der Arbeit. Es ist wie mit dem Schleppnetz fischen. Lange Zeit sind die Haken über den Boden geschrappt und jetzt haben einige ein wenig Widerstand gefunden. Wir haben für die 3 Bereiche Schule, Apotheke und Schreinerei unsere Evaluierungen und Empfehlungen vorgestellt, schön aufbereitet in Tabellen und Berichten. M dazu die Vorschläge, wie das Strandgrundstück genutzt werden kann. Die einfachen Konstruktionen vom Südstrand und der […]
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Monday, 30. january 2012 1 30 /01 /Jan. /2012 11:30


Hinterland Es verschlägt und uns alleweil in Hinterländer. Hinterland nennt man die Gegend meiner Heimat (die Zeitung heißt sogar: Hinterländer Anzeiger) und hier nennen sie abgelegene Gegenden sage und schreibe auf Deutsch auch Hinterland. Hab ich in der Zeitung gelesen. Wo sie das herhaben? Ein Padre ist krank Die ganzen Tage schon lief die Nachricht um, ein Padre im Inneren des Landes sei schwer an Malaria erkrankt. Es gibt in der ganzen Provinz nur ein Krankenhaus, das hier um die Ecke […]
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